Brahms "Ein deutsches Requiem" Opus 45; Franck "Messe in A" Opus 12
Ein Konzertprojekt macht Station in Rottweil mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus und in drei Landkreisen Chor inTakt mit Jugendchor (Bildechingen) Chor Vox Humana (Zollernalbkreis) Orchester arsTranscendere und den Rottweiler Münstersängerknaben.
Leitung: Mike Karl Krell
Die "Messe in A", von César Franck,
komponiert im Jahr 1881, gilt als eines der bedeutendsten geistlichen Werke des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Frankreich. Franck hat die Messe, als Kirchenmusiker an Notre-Dame-de-Lorette in Paris, zunächst für Solostimmen und Orgel geschrieben und erst später orchestriert, wodurch sie zu einem Höhepunkt liturgischer Musik wurde.
In der Verbindung von gregorianischen Motiven mit spätromantischer Harmonik spiegelt die gesamte Komposition sowohl die Reliquien der traditionellen Kirchenmusik, wie auch die damals modernen musikalischen Strömungen wieder. Zu den liturgisch üblichen fünf Messeteilen gesellt sich noch das weltberühmte "Panis Angelicus" für Sopran Solo, das besonders durch seine eindringliche Melodik besticht.
Brahms Requiem unsterblich - und immer und endlich wieder Brahms!
Das Wort "Requiem" im Titel des Stückes mag zunächst suggerieren, dass es sich um eine Komposition im formalen Gewande einer katholischen Totenmesse handelt - weit gefehlt. Vielmehr sind, scheinbar willkürlich, Texte des neuen und alten Testaments zusammengewürfelt - und doch nicht. In seiner siebensätzigen Anlage und der textlichen Anordnung spannt das Werk einen erstaunlichen Bogen. Es wird zum Bekenntnis eines gläubigen Christen, zum Ausdruck von Wahrheit, Hoffnung und vor allem zum Trost - "... zum Trost und zur Seligpreisung der Leidtragenden", so Brahms selbst über sein Werk …
… ein erhebender Gedanke und Anlass für ein Konzertprojekt in drei Landkreisen mit den bekannten Protagonisten Chor inTakt mit Jugendchor, Chor Vox Humana, Rottweiler Münstersängerknaben, Solisten und dem Orchester arsTranscendere. Wohl an!