Vis-à-Vis
Vis-à-Vis
Une soirée musicale sur l'amitié franco-allemande. Ein Liederabend über die deutsch-französische Freundschaft.
Mit Rebecca Junghans, Jeanette Wernecke, Daniel Heck, Mathias Weibrich
Regie: Carl-Herbert Braun, Musikalische Leitung: Mathias Weibrich
eine Produktion der Pyrmonter Theater Companie
Eine Einladung an eine französische Tafel sollte man niemals ausschlagen. Neben dem verführerisch guten Essen und dem herrlichen Wein weiß man, dass so ein Abend viele Stunden dauern kann. Die Zeit verfliegt und spielt irgendwann keine Rolle mehr. Bei guter Musik und den Gesprächen über das
Leben und die Liebe, die Zukunft und die Vergangenheit findet man so einiges über sich und seine Tischnachbarn heraus. Wer sich vorher noch nicht kannte verlässt den Raum vielleicht als Freund.
Seit über 60 Jahren besteht nun der „Élysée-Vertrag“ zwischen Frankreich und Deutschland. Er ist ein starkes Symbol für eine endgültige Aussöhnung zwischen beiden Ländern und ein schöner Anlass, einmal einen musikalischen Rückblick auf die wechselvolle Geschichte der beiden Länder zu wagen.
Denn die gemeinsame Vergangenheit ist ja durchaus kompliziert: zum einen Kriege und Auseinandersetzungen, ein jahrelanger Chauvinismus und die fatale Mär vom „Erbfeind“ auf beiden Seiten - und gleichzeitig immer auch die Faszination auf das so andersartig empfundene Gegenüber.
In der Kunst war die kreative Auseinandersetzung mit dem jeweils Anderen schon immer ein Thema und viele Deutsche sahen mit heimlicher Bewunderung auf das dortige „Savoir Vivre“. Und gerade der französische Chanson hat hier bei uns schnell die Herzen erobert.
Mit „Vis-a-vis“ wollen wir durch ganz unterschiedliche Chansons und Lieder, mit Texten und Szenen aus den verschiedenen Epochen die reichhaltigen Aspekte der deutsch-französischen Eigenheiten und Marotten theatralisch beleuchten. Mal ernst, mal komisch - von Yvette Guilbert bis ZAZ, von Charles Aznavour über Reinhard Mey bis zu Pigor und Eichhorn.